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Baustoffausstellung mit...

Urlaubscharakter


Seit September letzten Jahres ticken die Uhren in Backnang im Rems-Murr-Kreis bei Stuttgart etwas anders. Die Mittagspause wird nicht mehr in der Firma oder Innenstadt verbracht – man gönnt sich einen Kurzurlaub in der neuen Baustoffausstellung der Feucht-Baustoffe Fliesen GmbH. Hier kann man in Kanada, Sylt oder Sizilien Station machen und komplett in eine andere Welt abtauchen. Eine 2000 qm große Welt voller Ideen, wie man das eigene Zuhause so schön wie einen Urlaubsort gestalten kann.

„Wenn ihr was machet, dann machet was gscheits“, so das schwäbisch- bewährte Motto von Inhaber Albert Feucht. Besonders gescheit war es von der Geschäftsleitung, sich bereits zum Baubeginn Gedanken über die Ausstellungsgestaltung zu machen und den richtigen Partner dafür zu finden. Eine Standardlösung war hier nicht gewünscht, sondern ein Ausstellungskonzept, dass das Potenzial haben sollte, den Fachhandel Feucht zur Nr. 1 im Großraum Stuttgart zu machen. Für Geschäftsführer Volker Nasser waren Sicherheit, Engagement und Lösungskompetenz die wichtigsten Entscheidungskriterien:

„Mit Hauff haben wir das Optimum erreicht“. Sicherheit bedeutete im Ergebnis absolute Termintreue und Einhaltung des Bauzeitenplans. Engagement ist für die Qualität des Ergebnisses in jeder Phase wesentlich und die Lösungskompetenz dafür, dass das Ergebnis auch bei den Kunden ankommt und ertragreich funktioniert. Schon jetzt lässt sich ein starker Umsatzzuwachs im Profibereich verzeichnen. Allein am Eröffnungswochenende kamen über 6000 Besucher. Die Zahlen geben berechtigten Anlass für eine positive Prognose der Umsatzentwicklung. Als Erfolgsfaktoren tragen auch die optimale Lage und günstige Verkehrsanbindung des neuen Firmenstandorts dazu bei. Dem Kunden wird es leicht gemacht zu kommen, die Ausstellung macht es leicht zu verkaufen.

Im Fliesentempel der unendlichen Möglichkeiten

Der Verkaufsraum ist stylisch, aber nicht zu weit weg vom Kunden. Feucht verkauft in seiner Produktschiene fast Interieur, vergisst aber bei allen Anwendungen und Bädern nicht, im verkaufbaren Bereich zu bleiben. Die Trends werden über Hotspots in der Ausstellung gesetzt, wie den mediterranen Ruheplatz unter dem Olivenbaum, die Kanada-Lounge oder die Style-Box mit Wolkenhimmel. Im Detail macht sich die Hand einer professionellen Dekorateurin bemerkbar. Die Art der Präsentation ist weit über dem Durchschnitt, das Grundrauschen durchgängig solide. Herzstück des Verkaufsraums ist der Fliesentempel. Hier hat Hauff neben einer Sonderlösung eine technische Höchstleistung vollbracht. Grundidee war, so viel und so groß wie möglich auf kleinstem Raum zu zeigen, damit der Kunde den direkten Vergleich hat. Die Planung war vor allem eine statische Herausforderung. Denn die raumhohen, vertikalen Auszüge lassen sich über Führungen im Boden über die gesamte Breite bequem hin und her bewegen. Jede einzelne Tafel ist 240 cm hoch und 120 cm breit. Bei 160 Tafeln sind das 460 qm Wandfliese oder anders ausgedrückt 13 Tonnen Gewicht. Volker Nasser bringt diese Leistung auf den Punkt: „Hauff war mit Abstand das Beste was uns passieren konnte.“ Barrierefreiheit der Ausstellung war Feucht ein wichtiges Anliegen, nicht nur wegen des Themas Badsanierung. Jeder Bereich der Ausstellung soll hindernislos für jeden Kunden erreichbar sein. Daher war es von großer Bedeutung, bereits in der Planungsphase des Neubaus mit Hauff zusammen zu arbeiten. Viele bauliche Gegebenheiten in Zusammenhang mit der Platzierung der Exponate müssen schon vor Baubeginn berücksichtigt werden.

Arbeiten wie in einem großen Wohnzimmer

Nirgends in der Ausstellung gibt es eine letzte Ecke. Jeder Zipfel der Ausstellung ist gestaltet, gut ausgeleuchtet und wird als Ausstellungsfläche genutzt. Das helle Eichendekor und die einheitlich gehaltenen sandsteinfarbenen Bodenfliesen bilden den zeitlos freundlichen Rahmen für alle Sortimentsbereiche. Überall ist Wohlfühlzone. Ganz wichtig dabei: Aufgeräumtheit. Eine Mitarbeiterin fungiert als „Polizei“ in der Ausstellung und kontrolliert regelmäßig ob sich Hersteller-Displays eingeschlichen haben. Im Collagenbereich Fliese sieht das anders aus, hier darf es ruhig „gruschelig“ sein. Die neuen Collagenbereiche sind wichtige Beratungsstationen bei Feucht geworden. Hier werden die Kunden bis zur passenden Tapete beraten. Darin spiegelt sich der „darf‘s ein bisschen mehr sein Anspruch“ von Feucht. Jeder Mitarbeiter ist Pate, d. h. Schwerpunktberater, für einen Bereich, aber jeder berät hier alles. Ob Garage, Glastüren oder Parkett: Bei Feucht bekommt jeder Kunde das Produkt, das er sich wünscht.

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