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Falkenhagen in Neuruppin

Pioniere im Baustoffhandel


Im Osten viel Neues

Das Baufachzentrum Falkenhagen mit seinen fünf Standorten in der Region Prignitz und Ostprignitz ist ein Unternehmen, das nach der Wende groß geworden ist. Gerald Knoblauch, heute neben Hartmut Richter Geschäftsführer der Unternehmensgruppe, leitete bereits zu DDR-Zeiten das Agrochemische Zentrum und gründete 1990 das Bauchfachzentrum mit. Die eigentliche Keimzelle des Unternehmens war der Neubau in Falkenhagen 1992 auf der grünen Wiese. 1995 kam der Standort Neuruppin hinzu. Hier hatte eine Investorengruppe eine alte Brotfabrik zur Nutzung als Baustoffhandel umgebaut. Falkenhagen konnte diesen Standort übernehmen und war mit seinen Betrieben Generalist mit besonderer Kompetenz für Fliesen und Holz. Nach der Wende waren Falkenhagen und Neuruppin eine Ausnahme in Sachen Ausstellung und Fliesenkompetenz.

„Wir waren Pioniere“, erklärt Gerald Knoblauch rückblickend. „In der DDR gab es keine Baumärkte, nur sogenannte Baustoffversorgungen.“ Der Landkreis Prignitz gehört zu den wirtschaftlich schwächsten Deutschlands. Die Gegend ist landwirtschaftlich geprägt mit nur wenig Industrieansiedlung. Es gehört viel unternehmerisches Geschick dazu, sich während des Booms in den 90ern und dem Stillstand danach erfolgreich an die Marktentwicklungen anzupassen. Der Spezialisierung auf Tiefbau und Trockenbau folgte die Konzentration auf den Renovierungs- und Innenausbau. Aktuell profitiert Neuruppin von der Ausdehnung Berlins, denn außerhalb wird viel gebaut. Die neue Ausstellung in Neuruppin ist auch eine Konsequenz aus der Konzentration auf die Endverbraucher. Gehobene Wohnkultur ist die Philosophie von Falkenhagen. Mit der veralteten Technik und schlechten Beleuchtungssituation der alten Ausstellung war dieser Anspruch nicht zu realisieren. Die neue Ausstellung sendet eine klare Botschaft an die Privatkunden: Besuchen Sie unsere lebendige Wohnwelt.

Hier hat das Thema Garten das ganze Jahr über Saison. Die Indoor-Terrasse zeigt mit den Bodenfeldern die Wirkung von verschiedensten Hölzern für den Außenbereich und lädt zum Verweilen ein. Grünpflanzen in der Ausstellung schaffen die optische Verbindung zwischen draußen und drinnen. Natürliche Hingucker sind es sowieso.

Licht bringt Qualität in die Gesamtoptik

In der Ausschreibung konnte Hauff mit seinem eigenständigen Ausstellungs- und Beleuchtungskonzept überzeugen. Die größte und schönste Überraschung für die Falkenhagener war das Licht bzw. welche Wirkung ein optimales Beleuchtungssystem in einem Raum erzeugen kann. „Man könnte meinen, es ist nicht dasselbe Gebäude“, kommentiert Hartmut Richter die Verwandlung. Auf 800 qm eröffnet sich dem Besucher eine atmosphärisch warme Wohnwelt, die sich anspruchsvoll präsentiert – aber immer mit Augenmaß. Die Gestaltung von Wand, Boden und Decke bildet ein großes, schönes Ganzes. Die Sortimentstiefe bei den Türen und im Innenausbaubereich konnte wesentlich gesteigert werden. Neue Bereiche in der Ausstellung sind die Sanitäranwendungen, ein Collagencenter und das Innenausbauhaus. Hier können dem Kunden vom Innenausbau bis zum Dach die verschiedensten Lösungen gezeigt und erklärt werden. Dass die Mischung von Hauff stimmt, zeigt bereits das Umsatzwachstum von 10 % seit der Eröffnung im Juni.

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